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Carving-Design für Seilbahnstation
Die Planai Hochwurzen Bahnen investieren 11 Mio. Euro in die neue Doppelmayr-8er-Kabinenbahn „Planai Golden Jet“, deren Besonderheit zweifellos in der Talstationsarchitektur liegt.
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Der Trend zu aufwändig gestalteten Talstationen, die dem betreffenden Wintersportort eine besondere Note und eine eigene Identität verleihen sollen, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Auch die Planai Hochwurzen Bahnen haben die Gelegenheit nicht versäumt, ihrer neuen 8er-Kabinenbahn „Planai Golden Jet“ ein Talstationsgebäude zu geben, das durch seine schwungvolle und dynamische Architektur zu einem Markenzeichen Schladmings zu werden verspricht. Die Linienführung des multifunktionalen Gebäudes orientiert sich an den Radien des Carvingski-Schwunges und visualisiert damit die Energie des Skisports. Die neue 8er-Kabinenbahn hat eine zentrale Funktion in der Schladminger 4-Berge-Skischaukel. Sie verbindet die beiden Skigebiete Planai und Hochwurzen, wobei sie die beiden festgeklemmten Sesselbahnen „Planai West I“ und „Planai West II“ ersetzt. (Damit tritt auch ein als Kuriosität bekannt gewordener Sessellift-Tunnel – bei dessen behördlicher Genehmigung der Verfasser dieses Berichtes noch als Amtssachverständiger für Seilbahntechnik beteiligt war – außer Funktion.) Die Zeitersparnis mit der neuen Verbindung gegenüber der alten beträgt 11 Minuten – die Investitionssumme 11 Mio. Euro. Man könnte also sagen, jede Minute Zeitersparnis kostet 1 Mio. Euro. Auf diese einfache „Milchmädchen-Rechnung“ lässt sich diese Investition
in die Zukunft Schladmings natürlich nicht reduzieren. Die Kabinenbahn bringt neben der Zeitersparnis einen gewaltigen Komfort- und Sicherheitszuwachs, denn gerade für eine Zubringer- und Verbindungsbahn ist die Beförderung in geschlossenen Fahrzeugen – insbesondere für Kinder – heute fast schon Stand der Technik. Die 87 Kabinen, deren Design den Begriff „Golden Jet“ natürlich aufnimmt, liefert Carvatech.
Die technischen Daten der von Doppelmayr gebauten Kabinenbahn und die an der Projektierung und am Bau beteiligten Firmen entnehmen Sie bitte der unten stehenden Zusammenfassung.
Baufortschritt
Da der „Planai Golden Jet“ im November den Probebetrieb aufnehmen und ab Dezember dieses Jahres den Gästen zur Verfügung stehen soll, musste ein straff ausgerichteter Bauzeitplan eingehalten werden. Im September war die seilbahntechnische Montage der Tal-, Zwischen- und Bergstation schon sehr weit fortgeschritten. Auch die 15 Stützen standen bereits. Es gibt ein nettes Service für alle am Bau des „Planai Golden Jet“ Interessierten: Die aktuellen Baufortschritte können im Internet unter www.goldenjet.at mitverfolgt werden. Eine Live-Webcam sendet alle paar Minuten Live-Bilder von der Talstations-Baustelle, weiters gibt es ein Bautagebuch und umfassende Fotogalerien.
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