
Organisationen
O.I.T.A.F. Weltseilbahnkongress
Die O.I.T.A.F. organisiertvom 24. bis 27. Oktober 2011 den X. O.I.T.A.F.-Weltseilbahnkongress in Rio de Janeiro. Das Motto: „Seilbahnen: sicher, umweltfreundlich, erfolgreich in die Zukunft“ soll auf drei wichtige Merkmale der Seilbahnen hinweisen:
Sicher: Die Sicherheit wird bei diesem Transportmittel an erste Stelle gesetzt; dies hat auch das EU-Parlament mit der Verabschiedung der Richtlinie 2000/9/EG schon im Jahr 2000 erkannt. Seilbahnen gehören daher zu einem der sichersten Transportmittel. Mit den Bahnen werden weltweit jährlich ca. 4,5 Mrd. Personen mit ca. 12.500 Seischwebe- und Standseilbahnen sowie 19.000 Schleppliften befördert, und es gibt mit diesem Transportsystem die wenigsten Unfälle bezogen auf die beförderten Personen. Eine eigene Session soll im Kongress dieses Thema behandeln.
Umweltfreundlich: Neben anderen Verkehrsmitteln wie Eisenbahnen, U-Bahnen, Aufzüge usw. gehören die Seilbahnen zu den umweltfreundlichsten Verkehrsmitteln, die auch zu den energiesparendsten Anlagen überhaupt gehören. Man kann ohne weiteres sagen, dass sie gegenüber anderen Anlagen die sanftesten Transportmittel sind. Im Hinblick auf „Umweltfreundlichkeit“ erhalten sie eine noch größere Bedeutung, wenn sie in urbane Verkehrssysteme eingebunden werden, auch weil die einzelnen Fahrzeuge keinen eigenen Antrieb haben, sondern gemeinsam durch ein Seil bewegt werden. Dies soll im Kongress besonders hervorgehoben werden.
Erfolgreich: Dass die Seilbahnen erfolgreich als Beförderungsmittel in den Berggebieten eingesetzt wurden, ist heute unbestreitbar, wobei nach dem 2. Weltkrieg sich die Seilbahnen als touristische Anlage – für den Winter- genauso wie für den Sommerbetrieb – rasant entwickelt haben, insbesondere im Hinblickauf die Seilbahntechnik. Nun gilt es, diese erfolgreiche Entwicklung auch im urbanen Verkehrsbereich fortzuführen. Man kann sagen, dass die ersten Schritte bereits erfolgreich gemacht wurden. Auch diesen Anlagen wird ein besonderes Augenmerk beim Kongress geschenkt werden.Über die einzelnen Inhalte und Themen der vier Vortragssessionen werden wir in den nächsten Ausgaben der ISR berichten.
Heinrich Brugger







